Jamie T im Postbahnhof, Berlin 9.2.2015

Wer ist Jamie T? Warum ist bei seinen Konzerten so viel los? Beides schwer zu sagen. 2007 war er plötzlich einfach da und schoss mit seiner Panic Prevention in die britischen Top 10, einem Album, das klang, als wäre es im Rausch einer durchzechten Nacht entstanden. Chaos statt HiFi also, Jamie Tals Antikünstler. Aber warum der Erfolg? Er hat damals einen Nerv getroffen und irgendetwas richtig gemacht. Genretechnisch ist seine Musik allerdings schwer zu fassen. “Indietrashhiphopbritpoprock” könnte gehen, wird ihm aber, zumal etwas sperrig, nicht gerecht. Irgendwie kommt er ja auch aus dieser Arctic-Monkeys-Garagen-Indierock-Schule, ist in der Schule aber wohl sowas wie der Klassenclown.

Auch sein neuestes Album Carry on the Grudge schlägt noch in dieselbe Kerbe wie damals, auch wenn es etwas melancholischer daherkommt. Vieles klingt, als hätten sie im Studio nur einen Take pro Instrument und Gesangslinie machen dürfen, viele Spuren laufen durcheinander. Da bleibt einer sich und seinen Fans treu, ohne zu stagnieren. Und ein Genie beherrscht sein Chaos. Dann kann es ja ruhig Chaos zulassen. Es ergeben sich aufrichtige Nummern, die mal straight, mal seicht, eine von tiefer Ironie zerfressene Entschlossenheit ausstrahlen, die ihm eigen ist.

Auf jeden Fall geben seine Aufnahmen immer schon gute Vorgeschmäcker auf live. Gerade die Hooklines klingen oft schon so, als hätte einer das Mikrofon ins Publikum gehalten und als wäre Jamie T eben der lauteste gewesen, der etwas hineinruft. Und das meiste klingt tanzbar. An vielen Stellen ergeben sich unwiderstehliche Grooves. Guter Grund also für eine Berliner Auswahl seiner Fans, sich am 9. Februar im Postbahnhof zu versammeln und für ein paar Stunden König Jamies Aura zu unterwerfen. Der dankte es ihnen mit einer Macht-was-ihr-wollt-Politik. Und sie wollten tanzen. So einfach kann es sein. 

Mit einer in guter Libertines-Manier ineinanderwirkenden und gegeneinanderspielenden Liveband wurde die Performance vorbestimmt: Bewegt euch einfach durcheinander, wie es passt, und die perfekte Gesamtchoreografie ergibt sich von selbst – das Jamie-T-Prinzip. Soweit die Vorbestimmung, deren Umsetzung das Publikum sehr ambitioniert und mit einer Adaption der tiefironischen Entschlossenheit des Sängers umsetzte. Merkwürdig, wie viel Magie in einem Konzert liegen kann, das ja irgendwie auch trash ist. Am Ende gingen alle mit dem merkwürdigen Gefühl nach Hause, die Welt verstanden zu haben, aber sie nicht erklären zu können.

Gregor

Maximilian Hecker im Privatklub, Berlin 22.1.2015

Foto by John Heidkamp

Wer hat Angst vor Maximilian Hecker? Keiner – könnte man denken. „Blöde Frage“, müsste man einwenden. Aber so einfach ist es nicht. Das (und vieles mehr) zeigte sich am 22.1.2015 bei seinem Konzert im Privatklub. Dort gab Maximilian Hecker einige Facetten seines Seins und Wirkens zum Besten. Dabei waren es eigentlich zwei Shows ineinander.

 

In der ersten Show fand sich ein introvertierter, virtuoser Musiker mit dem Rücken zu seinem Publikum auf einem Schemel wieder und spielte auf Gesang und Klavier heruntergebrochene, elementare Versionen seiner Songs. Ab und zu griff er zur Gitarre und setzte sich damit in die andere Bühnenhälfte. Seinen Mikrofonständer nahm er mit – keine Roadies, keine Umstände. Er zeigte sein Format, gab preis, was er kann. Es ging um die Musik, das Ganze wirkte sphärisch, authentisch, intim.

 

Die zweite Show spielte weitgehend zwischen den Songs. Ein Entertainer erzählte auswendiggelernte Witze, las Anekdoten aus seiner flapsig geschriebenen Autobiographie vor und versuchte sich unbeholfen an Publikumsinteraktionen. Die Witze waren dabei immer wieder dieselben und damit, dass Leute auf seine Fragen antworteten, konnte er nicht umgehen. Seltsam waren ständig wiederholte Ansagen wie „Freddy Mercury würde jetzt diese Bewegung machen“ oder „Na, Berlin! Gut, dass Wochenende ist, was?“. Denn keiner war für Freddy Mercury da. Und es war Donnerstag.

 

Im Hintergrund erschienen während alledem übergroß Einblendungen seines Namens und Videos, die neben Impressionen von Touren vor allem eines zeigten: sein Gesicht. In schnellgeschnittenen Sequenzen präsentierte sich ein neugieriger, enthusiastischer Maximilian Hecker. Seltsam nur, dass sich genau der Maximilian Hecker zeitgleich am Klavier fast hundertprozentig anders gab und sein reales Gesicht lieber völlig verbarg. Oder sich hinter einer Wand aus vorformulierten Ansagen versteckte. Irgendetwas passte da nicht zusammen. Vor irgendetwas hatte er Angst. Aber wovor?

 

Seine neue Platte Spellbound Scenes of my Cure ist erst seit kurzem draußen, erlangte bereits hohe Präsenz in den Medien und konnte gute Kritiken einfangen. Läuft doch. Gut, in Deutschland gilt er immer noch als Außenseiter, während er in Asien bereits große Hallen bespielt. Aber wie heißt es so schön? „It’s easy when you’re big in Japan“. Also warum so schwer?

 

Ein Indiz befindet sich auf dem Album: Es folgt einem Konzept und erzählt von acht Zufluchtsorten, darunter ein Flughafendorf bei Kopenhagen, den er abends erreicht, ein Billighotel in Berlin-Henningsdorf, in dem er Silvester verbringt, und eine Hotellobby in Peking, in die es ihn nachts verschlägt. Zum einen bieten diese „places not to be“ ihm Geborgenheit und die nötige Selbsterfahrung, aus der er sein kreatives Potenzial zieht. Zum anderen impliziert dieser überschwängliche Ausdruck des Angekommenseins bereits immer schon die Notwendigkeit einer vorausgehenden Flucht. Nur wovor flüchten? Vor den Fans und dem Rummel um ihn? Oder vor dem, dem sie alle hinterherrennen? Es scheint, als sei das, was nicht zusammenpasst zum einen die Marke Maximilian Hecker und zum anderen Maximilian Hecker selbst, der Mensch hinter der Marke.

 

In einem Interview hat letzterer mal gesagt, dass ihm Fans, die ihn anhimmeln, immer leidtun, denn sie kennen ihn ja eigentlich gar nicht und ergeben sich einer Projektion. Aber wie soll man ihn auch besser kennenlernen? – Klar, seine Songs handeln von ihm selbst, sogar von Selbsterfahrungen, dem Intimsten. Aber dazu muss man es auch erstmal schaffen, das wieder herauszuholen, was er hineinsteckt. Und das ist bei einer endproduzierten Platte mit Streichern und Backingvocals, die an Orten spielt, an denen die meisten Menschen noch nie waren, gar nicht so leicht. Wüsste man es nicht besser, könnte zum Beispiel ein Songtitel wie „To Liu Wen, The Opposite House, 3 A.M.“ eher nach Stalking klingen als nach einem nächtlichen Absacker in einer Hotellobby, in die man immer mal wollte. Und gerade die Art von sphärischem Postpop, den er betreibt, lebt doch durch Leerstellen.

 

Gute Musik erzeugt beim Anhören Bilder. Und die sind in den allermeisten Fällen nunmal anders als die Bilder, die ihr Komponist oder Interpret hineingelegt hat. Zu einem Abgleich der Bilder verabredet man sich dann zu Konzerten. Dort elementare Versionen zu spielen, ist dafür ein schöner Ansatz. Könnte auch dabei helfen, Mensch und Marke auf der Bühne wieder zusammenzuführen. Aber im Privatklub war irgendwie von dem Menschen nichts zu sehen. In den Songs konnte man ihn hören und dabei seine Konturen betrachten. Sonst war da nur die Marke bzw. Maske, die allseits geliebte (und in einem Ausnahmefall gefürchtete) Projektion, die alles Persönliche immer wieder durchbrach. Schade. Vorschlag: Witzebuch weg, Beamer aus, Klavier zum Publikum und das Ganze nochmal von vorn. Nur keine Angst vor Maximilian Hecker, Maximilian Hecker. Er steht dir bestimmt, probier’s aus!

 

Gregor

Maximilian Hecker im Privatclub

Maximilian Hecker im Privatclub

Maximilian Hecker im Privatclub

Maximilian Hecker im Privatclub

Maximilian Hecker im Privatclub

Maximilian Hecker im Privatclub

Vorschau: Maximilian Hecker im Privatklub, Berlin 22.1.2015

Was geht eigentlich grad bei Maximilian Hecker, diesem Freigeist, Weltenbummler und ständig Suchenden? Der seine Eindrücke von Orten, vom Leben, Leiden und Sein vertont und dessen Musik klingt, als wäre er auch dann auf Reisen, wenn er einfach nur daliegt?

 

Genau bei diesem Maximilian Hecker geht am 22. Januar mal wieder ein Konzert in Berlin klar, wo er ja eigentlich auch ab und zu mal wohnt, wenn er nicht gerade durch Asien tourt oder durch dänische Dörfer wandert. Und ganz ohne Grund kommt er nicht. Immerhin ist diese Woche eine neue Platte von ihm rausgekommen, die viel verspricht, aber noch ein paar Fragen für live offenlässt. Die sollten sich am Donnerstag im Privatklub klären. Wir gucken uns das mal an. Und ihr? Für alle Fälle gibt’s hier nachher einen Konzertbericht.

Niels Frevert – Paradies der gefälschten Dinge

Mit seinem Album Paradies der gefälschten Dinge stellt sich Niels Frevert in die Tradition dieser Nordsee-Chansons, die einst Hans Albers aus den Shantys heraus ausgeprägt hatte, die, um absurde Metaphern bereichert, zuletzt durch Bands wie Element of Crime im Indierock aufblühten. Doch Frevert gibt ihnen spätestens auf seiner nunmehr sechsten Studioveröffentlichung eine neue Richtung und nähert sehnsüchtige Kantholztexte und kratzigen, unbeirrten Gesang an radiotaugliche Sounds an. Gar nicht so dumm, gar nicht so leicht.

 

Und es geht um die großen Institutionen. Mit Morgenshows und Flitzerblitzern. Wo Madonna läuft. Und Herbert Grönemeyer. Bei Letzterem mit seinenGrönland Records steht er auch seit kurzem unter Vertrag. Und genau das scheint es zu sein, was das Label ausmacht: zwischen Individualkünstlern und Radios zu vermitteln, das „Besondere“ einfangen und zugänglich machen, den Mainstream erweitern. Evidenzen finden sich bei BoyPhilipp Poisel,GloriaWilliam Fitzsimmons und natürlich Herbert himself, die sich ansonsten alle gemeinsam schwer über einen Kamm scheren ließen.

 

Doch zu Album. Nadel im Heuhaufen, der erste Song, ist der Vertrag mit dem Publikum – zeitlos instrumentiert, mit Klavier, Akustikgitarre, dezenter Rhythmusgruppe, Streichern, Bläsern. Musikalisch geschlossen, textlich offen für alles. Das zieht sich auch die verbleibende restliche halbe Stunde Spielzeit durch die Songs. Über ein weiches Soundbett klettert ein nachdenklicher Gesang, der viel zu wach ist, um sich einlullen zu lassen und sich Popsongs zu ergeben. Textlich hangelt er sich, wie in einem Jump-n-Run-Spiel, zwischen verschiedenen Definitionen des Glücks, der Liebe und des guten Lebens durch den Melodiedschungel, und versucht fasziniert, ihre Widersprüchlichkeiten einzufangen: die Geburt der Metaphern. Von hier an entstehen wie moderne Kunst die abstrakten Bilder, die das Album packend machen. Die bunte Collage einer komplexen Seelenwelt. Dann landet ein Ufo senkrecht auf dem Kirchentag. Oder die erstklassige Frau und der zweitklassige Typ treffen sich im Speisewagen.

 

Frevert hat begriffen, dass sich aus den vielen kleinen Detailansichten eines Lebens ja eh keine Geschichte ergeben. Sonst wär ja alles gut. Also baut er lieber Kunstwerke aus dieser Einsicht. Dramatisch werden seine Songs an Stellen, an denen eine Distanz spürbar wird zwischen dem, was er singt, und der Art, wie er es singt. Wenn sein Erzähler beginnt, die Konsequenzen seiner melancholischen Weltbetrachtungen zu ziehen und zugunsten der anderen Abstriche seines eigenen Glücks macht. Wenn Sehnsüchte durchklingen.

 

Und manchmal laufen ausschweifenden Monologe auf simple Formeln zu, die dankbar von den Instrumenten aufgefangen werden, als hätten sie nur drauf gewartet. Daraus ergeben sich überraschende Hooks, die nicht vorauszusehen waren. „Und plötzlich will ich irgendwann mal alt werden“. Frevert spielt mit seinem Publikum. Und beherrscht das Spiel. Er verweigert sich Taktschemen, was das Album letztlich sogar ein wenig jazzig macht. Dennoch bleibt es stilistisch schwer einzuordnen. Auch Versmaß- und Reimschemenanalysen der Texte würden in die Verzweiflung führen. Niels Frevert schafft seine eigenen Kriterien, anhand derer man ihn bewerten muss. Und das ist Leistung genug, doch auch die Kür geht ihm leicht von der Hand. Doch er macht nicht viel Aufsehen darum. Nichts ist unnötig aufgeblasen, am Ende klingt die Platte einfach ruhig aus. Ohne Finale, ohne Hymne. Zu Recht erhält Frevert also mit seinem aktuellen Album die Aufmerksamkeit, die er verdient. Trotzdem würde ihm eine Kritik nicht gerecht, die nicht wenigstens mit einem widersprüchlichen Fazit abschließt.

 

Also: Paradies der gefälschten Dinge ist zeitloser Zeitgeist. Es hätte zu jeder Zeit funktioniert, wäre aber immer etwas Besonderes gewesen.

 

Gregor

Musik auf Berliner Straßen

In Berlin auf den Straßen unterwegs zu sein bedeutet, sich von den Vibes und Tunes anziehen zu lassen, kreative Luft einzuatmen und zu spüren, dass in dieser Stadt etwas möglich ist und auch wirklich etwas passiert.

Wer sich in Berlin mal die Zeit nimmt, das Wahrgenommene zu verarbeiten, sich buchstäblich darauf einzulassen, der oder diejenige hat die Chance, das Wirken und die Faszination der Berliner Straßenmusiker_innen mit offenem Geist zu verfolgen.

Straßenmusik in Berlin ist international, auf Solidarität angewiesen und versucht, wie sollte es anders sein, mit anderen Weltmetropolen standzuhalten. Das musikalische Spektrum erstreckt sich dabei oftmals über digital verstärkte Instrumente, Beats bis hin zu Gesängen. 

Hotspots, wie die Warschauerbrücke, sind voll mit Musikstudenten, kompletten Bandbesetzungen und spontanen  musikalischen Darbietungen. Rein akustische und analoge Straßenmusik, das war gestern. Zumindest, wenn das Ziel verfolgt wird ein professioneller Musiker zu werden. So steht erst ein Mal, die technische Ausstattung im Vordergrund, bevor es auf die Straße zum musizieren geht, mit einer ungewissen Zukunft.

Die Akzeptanz, der wohl größten offenen Bühne Berlins, schrumpft.

„Performance, technische Ausstattung und Songschreiber_innen-Qualitäten, zeugen von hohem Wert.“ 

So oder so ähnlich könnte das Land Berlin Werbung für „seine“ Straßenkünstler machen. Wenn, ja wenn, ein Interesse bestände, diese Form der Kunst zu fördern und zu unterstützen. 

Aber, bis auf undurchsichtige und nicht allgemeingültige Regelungen, bis hin zu Verbots-Gesetzen und damit verbundenen Strafmaßnahmen, hat das Land Berlin nicht all zu viel übrig für diese Kleinkunst. Wodurch dem ein oder anderem Künstler, im wahrsten Sinne, die öffentliche Straße unter den Füssen verboten und auch nicht vor der Beschlagnahmung von Instrumenten abgesehen wird. Auch mit Diebstahl, territorialen Auseinandersetzungen und schlechtem Wetter, muss der Straßenkünstler rechnen. Straßenmusik in Berlin ist Saisonarbeit. 

Straßenmusik ist aber auch längst in der digitalen Ewigkeit und Verwertungsgesellschaft angekommen und hat in dieser Form wenig mit der Kleinkunst am, bzw. im, Hut.

Der internationale Vergleich, mit einem Blick auf Online-Videoplattformen zeigt, dass die Berliner Straßenmusik zumindest hier, noch keine große Bedeutung spielt. Bis auf wenige Ausnahmen, hat die digitale Verbreitung, noch zu keinem höherem Bekanntheitsgrad geführt. 

Dennoch sind die Optionen für die Musiker gut, so kann es schnell von der Straße in eine Bar, in einen Club oder in ein Studio gehen. 

Das Potential der Musik auf Berliner Straßen ist zwar noch längst nicht ausgeschöpft, stößt aber in ihrer jetzigen Entwicklung an seine Grenzen. Die Politik ist sich uneinig, die Anwohner sind zum Teil genervt und das, obwohl Musik doch verbindet. Aber wie heißt es so schön: „Dort, wo eine Kunstform auf Widerstand trifft, beginnt sie zu wirken.“

Straßenmusik in Berlin ist Wanderarbeit, von Ort zu Ort, vom Smartphone auf digitale Plattformen, von der Straße auf die Bühne. Das ist der Wunsch von vielen Straßenmusikern, auch von denen, die jetzt mit der Straßenmusik anfangen wollen, inspiriert von der Musik auf den Straßen Berlins.

Die Möglichkeit, eine musikalische Live-Performance „for free“, quasi als „music to go“, erleben zu dürfen, zählt oft zu meinen persönlichen Highlights. In unregelmäßigen Abständen, werde ich euch von den musikalischen Lichtgestalten der Straße berichten, mit Hilfe von Interviews, die Entwicklung der Straßenmusik beschreiben und einfach gute Musik unters Volk mischen.

Bei dem anstehendem Wetter, werde ich auf „open stages“ ausweichen, um die aktuell entstehende Musik in Berlin zu vermitteln. Ich freue mich über Anregungen.

John