Curse im Bi Nuu 21.04.2018

Curse war mit seinem neuen Album „Die Farbe von Wasser“ 6 Wochen auf Tour, das Abschlußkonzert hat er im Kreuzberger Bi Nuu gespielt. Unterwegs war er mit Simdal, Muso und Fab.

Curse hat mit den 3 Jungs weise gewählt, der Rap und Soul passen perfekt auf die kleine Reise ins Cursiversum!

Dass das Konzert ausverkauft ist war schon beim reinkommen zu spüren, man ist nichtmal in die Nähe der Bühne des kleinen Clubs gekommen. Also erstmal an die Bar, nen Wodka Energie bestellt und dann ab ins Publikum, kuscheln.

Der Sound war super, Curse intensiv wie man ihn kennt. Ab dem ersten Beat habe ich gefühlt was er mir mitteilen will.

Curse interagiert mit seinen Fans, er stellt sich auf dieselbe Ebene wie sein großes Gegenüber. Fans der ersten Stunde vom Album „Feuerwasser“ sind auf Neulinge getroffen, gefeiert haben alle gleich hart.

Der Prediger hat „kristallklarer Februar/ Für P.“ gespielt, live hat der Song mir Tränen in die Augen gespült sodass ich den Raum verlassen musste. Ein Song der eine Musikjournalistin zum weinen bringt…. das hat noch keiner geschafft.

Einen großen Respekt an dich Curse, du versprühst Leichtigkeit und sprichst im nächsten Moment Themen an die hart zu verdauen sind. Du liebst jeden wie er ist und zeigst es uns mit jeder Zeile von Neuem. Dafür lieben wir dich!

 

Sarah

Schlaraffenlandung im Musik und Frieden 23.03.2018

Sie sollten „nur“ die Vorband von dem Headliner Brett sein, Schlaraffenlandung waren für BerlinMitteMusic-Journalistin Sarah aber der Grund nach Kreuzberg ins Musik und Frieden zu kommen.

Schlaraffenlandung haben ab dem ersten Song „Erde aus“ überzeugt, das Publikum war am Anfang sehr verhalten, nach 3 Liedern hatten sie die Leute dann aber geknackt. Die Mischung aus Rock und Rap haben die 3 Jungs im Blut, sie sind jung und gutaussehend.

Der letzte Song hat dann den ganzen Raum zum Beben gebracht, es war echt schade das sie von der Bühne mussten um der zweiten Vorband kann Karate Platz zu machen. Sarah hatte sich ein wenig drauf gefreut, der Schlagzeuger der Band ist nämlich der alte Schlagzeuger der Band Stop eating Robots welche Sarah vor einigen Jahren vor der Kamera hatte.

kann Karate hat BerlinMitteMusic nicht überzeugt, der Sänger wirkte teilweise total abwesend und nicht ganz klar, die Töne haben nicht gesessen bis echt weh getan in den Ohren. Musikalisch war es sehr punkig wenn man die Jungs in eine Schublade stecken sollte. Das Publikum aber stand auf kann Karate , ging ab und pogte fleißig vor sich hin.

Der Headliner Brett hat das ausverkaufte Musik und Frieden dann endgültig zum Schwitzen gebracht, live ist die Band wirklich gut. Die Stimme vom Sänger ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich reingehört hat machts Spass mit der Band mitzugehen. Die pogende Masse vor der Bühne kannte beim Hammer live Sound keinen Halt mehr.

 

Daumen hoch an alle 3 Bands, auch wenns nicht immer den Geschmack getroffen hat wars trotzdem absolut geil!

 

Schlaraffenlandung

kann Karate

Brett

Curse „Was du bist“

 

„Uns“ von Michael Kurth, ist so intensiv, so nah wie kaum ein anderes Album auf dem deutschen Markt.

Jeder einzelne Song ist voller Liebe, durchdacht und wie ein Fernglas zur Seele Curse.

Curse schafft es mit seinen Songs so nah zu gehen. So nah, dass ich mir „Kristallklarer Februar“ nicht anhören kann,

da ich jedes einzelne Mal anfangen muss zu weinen.

Seine Stimme ist wie Meditation, ich kann ihm stundenlang zuhören und es gibt dabei nichts einfacheres als jedes Wort zu glauben welches ihm über die Lippen geht.

Dieses Album zu übertreffen ist eine Mammutaufgabe,  ich bin sehr gespannt und glaube an ihn.

Seit dieser Woche gibt es nun einen Einblick in sein neues Album „Die Farbe von Wasser“.

„Was du bist“ ist ein Schritt zurück, ein Schritt weg von „Uns“, mehr Rap, weniger Orchester.

Das soll nicht heißen das ich es schlecht finde, im Gegenteil, Curse geht weg von „Uns“, findet dafür mehr zu sich.

Ich freue mich auf alles was kommt, auf alles was er zu sagen hat.

Mit Curse verbinde ich vieles, Liebe, Leben, Abschied.

DANKE

Sarah

Zu Unrecht erfolgreich

Endlich mal wieder erfrischende deutsche Musik die nicht klingt wie jeder andere den man so in den deutschsprachigen Charts hört. „Sonnencrememädchen“ war der erste Song den ich mir angehört habe, erfrischend und Ohrwurmlastig! Toll toll toll!

Bei dem Song „Neo Hipster“ habe ich mir erstmal einen Kaffee gemacht und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, der richtige Song um die Seele baumeln zu lassen und über seine eigenen Klischees zu lachen. 

Aber Zu Unrecht erfolgreich können genausogut auch nachdenklich und betrübt sein ohne aufgesetzt zu wirken, wie zum Beispiel in dem Song „Dunkel„.

 

Die Sängerin Doreen Müller erinnert in ihrer Stimmfarbe an Judith Holofernes, zusammen mit ihrem Bandkollegen Nils Radeisen wechseln sie sich bei den Liedern ab. Die Instrumente spielten sie alle selbst ein, bei ausgewählten Liedern wurden Sie von anderen Musikern instrumental unterstützt. Bis auf das Lied „Unicorn Heaven“ sind alle Lieder deutschsprachig, aber auch „Unicorn Heaven“ ist absolut hörenswert, es ist sehr verspielt und romantisch.

Politisch wird’s bei „Nette Nazis„, das Lied mag lustig daherkommen, aber lachen kann man trotzdem nicht, da es die Realität und das Gedankengut in unserem Land widerspiegelt. Vielleicht regt es manch einen an über sich und sein Umfeld umzudenken – ich hoffe sehr!

 

Nils gedenkt in dem Lied „Nordmann“ dem heutzutage unnötigen Ritual sich zu Weihnachten echte Bäume ins Wohnzimmer zu stellen, daraus einen Song zu machen – Thumbs up!

Zu Unrecht erfolgreich zeigen mit jedem weiteren Lied wie tiefsinnig sie sind, aus dem Hobbyprojekt sollte sich unserer Meinung nach ein Hauptberuflichprojekt entwickeln!

Aktuell arbeiten Doreen und Nils an ihrem zweiten Album, über Live-Auftritte ist uns derzeit nichts bekannt. Das wird sich aber sicher ganz schnell ändern!

Bitte schenkt uns mehr davon ihr Zu Unrecht erfolgreich und bald total erfolgreichen zwei!

 

Sarah

Tim Bendzko – keine Maschine

Geschichten schreiben kann er, dieser Tim Bendzko – über sich, seine Lieben, seine Geliebten und was ihn alles bewegt.

Musik macht er sicherlich genauso lang wie er Fußball spielt. An sich geglaubt hat er immer, ich ebenfalls. „Tim wird bekannt, die Leute werden seine Lieder singen.“ Wie bekannt er dann wurde, das hat dann aber dann doch kaum jemand kommen sehen. Auf Tim hatte Deutschland gewartet, er war endlich mal wieder jemand der die Dinge unserer Generation ansprach und gerade mit seinem „Nichtperfektsein“ konnten sich soviele identifizieren. 

Der Erfolg hat ihn nicht abheben lassen, er hat ihn wohl sogar noch mehr zu seinen Wurzeln geführt. Tim liebt die Musik, die Musik liebt ihn.

„Keine Maschine“ vom kommenden Album „Immer noch Mensch“ ist nach langer Durststrecke ein typischer Bendzko. Durchproduziert bis zum letzten Ton, ein Video in einer der schönsten Ecken unserer Welt und serviert wird das Schmuckstück mit Cocktailkirsche und Happy End.

 

Sarah