Ich kannte wirklich nicht viel von Moses Pelham, das was ich kannte hat mir bisher nur wenig zugesagt.

Als Journalist geht man unvoreingenommen ins Konzert und gibt dem Interpreten eine ehrliche Chance.

Und in dem Fall war es auch gut so, nach ein paar Songs hat er mich zum wippen gebracht.

Geheime Welt“ ist mein Favorit des Abends, sinnlich und für die Dauerschleife geeignet.

Im Beats bauen ist Moses einer der ganz großen Meister, ich habs hart gefeiert!

Seine Texte sind ehrlich, tiefgründig und live on stage schön anzusehen. Moses Pelham hat Spass auf der Bühne, er geht ins Publikum und feiert sich und die Fans. Vor allem bei den alten Gassenhauern hats das Publikum aber aus den Latschen gerissen. Ich konnte einige männliche Fans orten die absolut textsicher mitgrölen konnten. 

Moses kam mit seiner Crew nach dem letzten Song zurück und spielte nochmal circa 30 Minuten, absolut Wahnsinn! Abgeschlossen hat er diesen grandiosen Abends mit „Meine Heimat„. 

Der Gitarrist der Gang Ali Neander hat schlussendlich den Vogel abgeschossen. Anfangs konnte man meinen der is einfach nur high bis in die Haarspitzen, seine highness hat er sich aber aus der Musik gezogen. Dieser ältere Typ der mit Dauergrinsen hinter seiner Gitarre versteckt steht fängt mit einmal an zu rappen, die BerlinMitteMusic- Crew ist fast vom Glauben abgefallen. Unglaublich, der Hammer, muss man gesehen haben. Der definitiv geilste Moment des Konzerts!

 

Fazit: Moses Pelham ist n geiler Typ, den muss man sich live ansehen! BerlinMitteMusic ist beim nächsten Berlin-Konzert wieder mit dabei!!!!!

 

Sarah